das Carsharing

zwei Entwicklungen in der Automobilindustrie haben die Autorsteller gewissermaßen in eine Sackgasse geführt. a) die Elektrifizierung Fossilie Brennstoffe als Antriebsart haben sich ins Abseits befördert, da sie sich
  • im öffentlichen Bewusstsein sozusagen als Dreckschleudern etabliert haben, und vom Verbraucher deshalb zunehmend ignoriert werden.
  • wie alle anderen Bodenschätze nicht unendlich zur Verfügung stehen, und unsere technische Entwicklung taugliche Alternativen anbietet
b) die selbstfahrende Alternative Angefangen bei Assistenzsystemen wie tote-Winkel-Warner oder Spurhaltefunktionen über Einparkhilfen hat die Technik eine Eigendynamik entwickelt, die bis zur endgültigen Zulassung zum autonom fahrenden Fahrzeug innerhalb nur noch weniger Jahre nicht mehr zu bremsen ist.
  • Der Fahrer wird überflüssig, ist gewissermaßen nur noch als Gast an Bord.
  • Der Weg zum Auto wird ersetzt durch das Auto holt mich ab. 
  • Das Auto hat mehr den Charme eines Taxis, das man ruft, wenn man es braucht. 
  • Carsharing bietet sich an, zumal der personalintensive Aufwand beim autonom fahrenden Fahrzeug entfällt. 
  • Ein teurer Zweit- oder Drittwagen wird nicht mehr gebraucht.
  • Das Auto verliert seine Stellung als Statussymbol.

Diese beiden Entwicklungen zwingen die Autoindustrie quasi zu einer Strukturänderung ihres Vertriebs.

An etwa 5 – 10 % Ihrer Kundschaft werden Premiumfahrzeuge im firmeneigenen System für ein bis zwei Jahre verleast. 90 – 95 % der Produktion werden im firmeneigenen Carsharingverbund über Ihre Autohäuser bzw. Niederlassungen angeboten. Natürlich versucht man hierbei über mehr oder weniger attraktive Angebote Kundenbindung zu erreichen. Etwa über ein Rabattsystem für z. B. Daueraufträge für Fahrten zum und vom Arbeitsplatz, was dem Carsharingbetreiber natürlich auch bei der Planung seiner Auslastung dient. Die Typenpalette wird zwar weiterhin interessant, aber wesentlich weniger opulent sein, um  dem Kunden nicht allzuviel Vielfalt anbieten zu müssen, was die Vorhaltung ansonsten überteuern, und damit die Nutzungspreise zu hoch treiben würde. 

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